Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Suchergebnisse

104 Ergebnisse gefunden, Seite 11 von 11

Malaria – Übertragung, Schutz, Ratgeber
Malaria, im deutschen Sprachgebrauch auch Wechselfieber oder Sumpffieber genannt, wird durch Parasiten (sogenannte Plasmodien) verursacht. Überträger ist die weibliche Anopheles-Mücke. Sie sticht hauptsächlich abends in der Dämmerung zu. Sticht eine infizierte Anopheles-Mücke einen Menschen, kann sie die Parasiten übertragen. Der Mensch stellt für die Plasmodien einen Zwischenwirt in ihrem Lebenszyklus dar. Zunächst gelangen sie nach der Infektion in die Leber. Dort reifen sie heran und teilen sich. Je nach Plasmodienart verbleiben einige in der Leberzelle und sind dann für die wiederkehrenden Malariaanfälle verantwortlich. Die Parasiten infizieren die roten Blutkörperchen. Nach der Reifung platzen die Blutkörperchen und setzen Giftstoffe frei, die eine Entzündungsreaktion auslösen. Der Erreger der gefährlichsten Form der Malaria, der Malaria tropica, kann zusätzlich auch noch die Blutgefäße schädigen. Die Folge sind gefährliche Durchblutungsstörungen. Je nach übertragenem Erreger werden hauptsächlich drei Formen von Malaria unterschieden. Sie weisen jeweils eine spezifische Fieberrhythmik auf. Allerdings ist diese Rhythmik kein verlässliches Erkennungszeichen – sie kann bei allen Formen auch gelegentlich fehlen. Folgende Malaria-Formen werden unterschieden Die Malaria tertiana, die durch die Erreger Plasmodium vivax oder ovale ausgelöst wird, ist eine milde Form der Krankheit, bei der auch noch nach Jahren Rückfälle auftreten können. Die Malaria quartana wird durch Plasmodium malariae ausgelöst. Sie verläuft im Allgemeinen auch eher mild, kann aber zu Nierenproblemen führen. Auch hier sind Rückfälle nach Jahren keine Seltenheit. Die Malaria tropica wird durch Plasmodium falciparum ausgelöst. Sie ist die gefährlichste Form, die unbehandelt meistens zum Tode führt. Malaria ist mit weltweit 200 Millionen Fällen pro Jahr die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben pro Jahr 600.000 Menschen an Malaria. Symptome und Krankheitsverlauf bei Malaria Alle drei Malariaformen beginnen schlagartig mit Kopf- und Rückenschmerzen, Frösteln und Hitzegefühl. Danach stellt sich häufig die typische Fieberrhythmik ein, die der Malaria auch ihren deutschen Namen „Wechselfieber“ gab. Malaria tertiana: Die Inkubationszeit liegt zwischen acht und zwanzig Tagen. Der Betroffene leidet unter klassischem Wechselfieber mit typischer Drei-Tages-Rhythmik: Tag eins mit Fieber, Tag zwei ohne Fieber und Tag drei wieder mit Fieber. Malaria quartana: Die Inkubationszeit liegt zwischen drei und sieben Wochen. Der Betroffene leidet unter klassischem Wechselfieber mit Vier-Tages-Rhythmik: Fieber an Tag eins, dann zwei Tage fieberfrei und wieder Fieber am vierten Tag. Malaria tropica: Die Inkubationszeit liegt zwischen sieben und 14 Tagen. Typisch ist, dass sie keine so auffällige Fieberrhythmik aufweist wie die anderen Malariaformen. Neben den unregelmäßigen Fieberschüben treten auch Organveränderungen, Blutarmut und Nervenbeschwerden wie beispielsweise Krampfanfälle auf. Diagnose und Behandlung bei Malaria Malaria lässt sich im Anfangsstadium kaum von einer Grippe unterscheiden. Um die Symptome richtig zuordnen zu können, sollte der behandelnde Arzt sofort über einen Aufenthalt in einem malariagefährdeten Gebiet informiert werden. Anhand einer Blutanalyse kann er dann die Malaria-Erreger identifizieren. Die Malaria wird – je nach Art – mit verschiedenen Medikamenten gegen die Erreger behandelt. Abhängig ist die Therapie auch von der Resistenzlage im Risikogebiet – diese wird laufend überprüft. Wo kommt Malaria vor? Malaria kommt hauptsächlich in subtropischen und tropischen Gebieten vor – häufig da, wo es zu Überflutungen und Wasseransammlungen kommt, in denen sich die Anopheles-Mücken gut vermehren können. Mögliche Impfungen gegen Malaria Eine Impfung gibt es derzeit noch nicht.   Der Impfstoff RTS,S/AS01, der derzeit erprobt wird, hat bisher noch nicht vollständig überzeugt. Seine Schutzwirkung beläuft sich nur auf etwa 48 Monate. Eine Zulassung wird derzeit geprüft.   Eine andere Form der Malaria-Impfung wird ebenfalls derzeit geprüft. Der Impfstoff basiert auf vollständig lebensfähigen, nicht abgeschwächten Malaria-Erregern, die gleichzeitig mit einem Malaria-Medikament verabreicht werden. Eine Studie an Probanden zeigte nach dreimaliger Gabe des Impfstoffs einen anschließend 100-prozentigen Impfschutz. Der Malaria-Impfstoff wird nun im Rahmen einer klinischen Studie in Gabun über mehrere Jahre auf seine Wirksamkeit getestet. Vorsorge Reisende in Malaria-Gebiete sollten sich bei ihrem Arzt oder in einem Tropeninstitut über die für sie geeigneten medikamentösen Möglichkeiten informieren: Für eine eher kurze Urlaubsreise kommt eine sogenannte Chemoprophylaxe infrage – mit einem Medikament, das während der Reise und für einige Zeit vor- und nachher eingenommen wird. Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, ein Medikament für eine „Stand-by-Therapie“ auf die Reise mitzunehmen, das bei den ersten Anzeichen einer Malariaerkrankung eingenommen wird. Dies ist allerdings nur als Notfalltherapie anzusehen. Eine ärztliche Behandlung sollte schnellstmöglich eingeleitet werden.   Um nicht infiziert zu werden, sollte man für geeigneten Mückenschutz sorgen. Dazu zählt passende Kleidung – beispielsweise lange Hosen und Hemden – sowie Anti-Mückenmittel (Repellentien). Ein Moskitonetz über dem Bett sollte ebenfalls dazugehören.
Masern
Masern sind eine akute Infektionskrankheit, die meist im Kindesalter auftritt. Das Masern-Virus ist hochansteckend – überträgt sich durch
Kopfschmerzen – Hausmittel und mehr
Wenn Sie häufig Kopfschmerzen haben und Schmerzmittel zur Therapie anwenden, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen. Vermeintlich banale Kopfschmerzen können auch andere Ursachen haben. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie starke Kopfschmerzen haben, ohne die Ursache zu kennen, die Kopfschmerzen trotz Schmerzmedikamenten nicht besser werden, Sie Ihre Medikamente länger als drei Tage hintereinander einsetzen, Sie an mehr als zehn Tagen im Monat Schmerzmittel einnehmen, zusätzliche Beschwerden wie zum Beispiel Sehstörungen oder Schwindel auftreten, die Kopfschmerzen erstmals nach Einnahme eines Arzneimittels auftreten, nach dem 40. Lebensjahr erstmals Kopfschmerzen auftreten, die Sie bisher so nicht kannten Ist die Diagnose sicher und die Ursache der Kopfschmerzen bekannt, können Sie die Schmerzen nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Als Hilfe bei Kopfschmerzen eignen sich beispielsweise frei in der Apotheke erhältliche Schmerzmittel, Hausmittel oder andere pflanzliche Mittel. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten. Informationen zum Medikament finden Sie im Beipackzettel jedes Produktes. Vorsicht bei der Therapie mit mehreren Medikamenten Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff „Gegenanzeigen“. Zudem eignen sich manche Mittel nur für die kurzzeitige Therapie. Vorsicht mit Acetylsalicylsäure bei Kindern Acetylsalicylsäure (ASS) hilft bei Kopfschmerzen schnell und wirksam.Allerdings sollte das Medikament bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen (zum Beispiel Grippe, Windpocken) nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden und nur dann, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.Denn ASS kann im Zusammenhang mit viralen Erkrankungen das sogenannte Reye-Syndrom auslösen. Diese Erkrankung ist sehr selten, aber auch sehr gefährlich und bedarf einer sofortigen ärztlichen Behandlung. Hirn und Leber können dabei massiv geschädigt werden, in der Hälfte der Fälle ist das Reye-Syndrom tödlich. Erste Anzeichen sind lang anhaltendes Erbrechen einige Tage nach einer fieberhaften Erkrankung. Schmerzmittel-Anwendung bei älteren Menschen und bei Nierenerkrankungen Bei älteren Menschen werden bestimmte Medikamente langsamer abgebaut. Der Stoffwechsel arbeitet nicht mehr so schnell und auch die Nierenfunktion ist häufig eingeschränkt. Deshalb bleiben bestimmte Medikamente länger im Körper und wirken stärker. Meist erzielen Menschen über 60 Jahre bei einer Therapie mit Wirkstoffen wie Ibuprofen, Naproxen oder Acetylsalicylsäure bereits mit einer geringeren Dosis die erwünschte Wirkung. Das gilt auch für jüngere Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz). Darüber hinaus sind ältere Menschen gefährdeter für Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, die durch eine Therapie mit Schmerzmitteln begünstigt werden können. Auch hier ist bei der Einnahme von schmerzlindernden Medikamenten besondere Vorsicht geboten. Therapie mit Schmerzmitteln während der Schwangerschaft In der Schwangerschaft sollte kein Medikament als „sicher“ angesehen werden, daher ist die Anwendung auf Situationen zu beschränken, in denen es wirklich nicht anders geht. Etliche Schmerzmittel sind für diesen Zeitraum kontraindiziert, das heißt, sie haben dafür keine Zulassung. Paracetamol kann unter strenger Risiko- und Nutzenabwägung während der gesamten Schwangerschaft zur Therapie eingesetzt werden. Für die Annahme, Paracetamol sei für die Entwicklung von Hodenhochstand, Asthma bronchiale oder ADHS mitverantwortlich, gibt es zurzeit keinerlei abgesicherte Beweise.Ibuprofen – ein NSAR, also ein nichtsteroidales Schmerzmittel – kann bis zur 28. Schwangerschaftswoche ebenfalls nach strenger Indikationsstellung eingenommen werden. Danach kann die Einnahme zu einer Arterienverengung im Herzen des Fötus und zu Nierenschäden führen.Acetylsalicylsäure sollte in der gesamten Schwangerschaft nicht zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Vorsicht mit Schmerzmedikamenten bei empfindlichem Magen Einige Schmerzmittel-Wirkstoffe können die Magenschleimhäute reizen (zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen). Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie „magenneutrale" Wirkstoffe für die Therapie von Kopfschmerzen wählen – beispielsweise Paracetamol. Außerdem gilt: Wer bei der Tabletteneinnahme ausreichend Wasser trinkt, beugt Magenproblemen vor. Brausetabletten sind deshalb im Allgemeinen besser verträglich. Wichtig: Arzneistoffe, die die Magenschleimhäute schädigen, können dies teilweise auch, wenn sie als Zäpfchen angewandt werden. Die Nebenwirkung entsteht nicht nur durch das Auflösen im Magen, sondern auch den Wirkstoff an sich – unabhängig davon, auf welchem Weg die Aufnahme in die Blutbahn erfolgt. Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen. Wenn Kopfschmerzmittel oft eingenommen werden, können sie ihrerseits Kopfschmerzen auslösen. Ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen greifen immer häufiger zur Tablette. Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander ein. Weiterhin gilt die Empfehlung: nicht öfter als zehn Tage im Monat. Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen Wenn Kopfschmerzmittel oft eingenommen werden, können sie ihrerseits Kopfschmerzen auslösen. Ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen greifen immer häufiger zur Tablette. Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander ein. Weiterhin gilt die Empfehlung: nicht öfter als zehn Tage im Monat.
Therapie bei geschwächtem Immunsystem
Ein geschwächtes Immunsystem können Sie mit pflanzlichen Mitteln und Vitaminen stärken - z.B. wenn Sie sich oft müde fühlen oder häufig Erkältungen